Heute ist der 16.06.2026 und die Nachricht über den tragischen Tod von Andy Lewis, besser bekannt als „Sketchy Andy“, hat viele Herzen schwer gemacht. Der 39-Jährige starb am Sonntag bei einem Basejump-Unfall in einer Schlucht nahe Mineral Bottom, Utah, USA. Laut dem Grand County Sheriff’s Office verunglückte er während eines Tandemsprungs, bei dem auch ein 50-jähriger Mann ums Leben kam. Lewis lebte seit 2018 in Moab, Utah, wo er sein eigenes Basejump-Unternehmen, BASE Jump Moab, betrieb. Er war in der Szene eine Legende und hinterlässt eine schmerzliche Lücke.

Die Einsatzkräfte, darunter das Grand County Search and Rescue und Grand County EMS, waren schnell vor Ort, unterstützt von zwei Helikoptern der Intermountain-Flotte. Details zur Unfallursache sind bisher nicht bekannt, was die Trauer um diesen Verlust nur noch verstärkt. Andy Lewis war nicht nur ein talentierter Basejumper und Slackliner, sondern auch ein Gesicht, das Millionen von Menschen im Februar 2012 während der Halbzeitshow des Super Bowls, als Madonna auftrat, bekannt wurde.

Ein Leben in der Luft

Sein Weg in die Welt des Extremsports war geprägt von beeindruckenden Leistungen. Lewis war Weltmeister im Tricklining und stellte mehrere Guinness-Weltrekorde auf. Dazu zählten unter anderem die meisten Seitensurfbewegungen auf einer Slackline in einer Minute sowie ein spektakulärer Highline-Walk zwischen den Türmen des Mandalay Bay in Las Vegas. Ab den späten 2010er Jahren wandte er sich verstärkt der Instruktion, technischen Abläufen und dem Sicherheitsmanagement in Abenteuer- und Luftsportarten zu. Dies geschah parallel zu seiner aktiven Wettkampfkarriere.

Seine Passion für das Basejumping begann er 2018, als er in kommerziellen Tandem-BASE-Jump-Operationen tätig wurde und das Unternehmen BASE Jump Moab gründete. Hierbei war er nicht nur für die Anleitung der Teilnehmer verantwortlich, sondern kümmerte sich auch um die technische und sicherheitstechnische Aufsicht. Lewis war ein Pionier in der Szene und versuchte stets, neue Routen zu erkunden und zu überqueren – oft ohne Sicherheitsleine! Über 100 solcher Free-Solo-Highlining-Überquerungen hat er absolviert, was wohl auch zu seinem Spitznamen „Sketchy“ führte.

Ein Erbe des Abenteuers

Seine Projekte waren so vielfältig wie herausfordernd: Eine 55-Meter-Linie in Kalifornien, die „Ruin’s Highline“, eine 60-Meter-Linie in Frankreich, die „King Line“, und eine 100-Meter-Linie in Moab, Utah, die als erste Highline dieser Länge gilt. 2018 vollendete er eine 888-Meter-Onsite-Leashed-Highline, eine der längsten dokumentierten Überquerungen, die beim ersten Versuch erreicht wurde. Diese Errungenschaften machen ihn zu einer inspirierenden Figur für viele, die den Nervenkitzel der Abenteuerlust suchen.

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Sein Tod hat nicht nur die Basejumping-Community erschüttert, sondern auch viele andere Extremsportler. Der deutsche Extremkletterer Thomas Huber würdigte ihn auf Instagram und bezeichnete ihn als „den wildesten von uns“. Das zeigt, wie groß der Einfluss von Andy Lewis auf die Welt des Extremsports war. Sein Erbe wird weiterleben, nicht nur in den Rekorden, die er aufgestellt hat, sondern auch in den Herzen derer, die ihn gekannt und bewundert haben.

Die Trauer um Andy Lewis ist groß, aber seine Abenteuer werden unvergessen bleiben. Wer mehr über sein Leben und seine Leistungen erfahren möchte, kann dies unter diesem Link nachlesen. Auch die Wikipedia-Seite) bietet viele interessante Einblicke in sein außergewöhnliches Leben und seine beeindruckenden Leistungen.