Heute ist der 30.05.2026, und ich sitze hier, gespannt auf die Entwicklungen im Bereich des asiatischen Films. Ein ganz besonderes Augenmerk gilt dabei dem DANAFF Talents Project Incubator, das 2025 im Rahmen des Da Nang Asian Film Festival ins Leben gerufen wurde. Das Programm hat sich schnell als ein wichtiger Katalysator für Filmemacher aus dem In- und Ausland etabliert. Es bietet praktische Aktivitäten und hat bereits einige bemerkenswerte Erfolge vorzuweisen. Ein Beispiel ist der Film „Thank You for Staying Up with Me“, der über 44 Milliarden VND einspielte – ziemlich beeindruckend, oder?

Ein weiteres Highlight ist das Projekt „Flying Dairy Cow“, das bald in vietnamesischen Kinos veröffentlicht wird. Es hat eine Besetzung aus aufstrebenden Schauspielern, viele von ihnen haben zuvor an DANAFF-Programmen teilgenommen. Die Initiative fördert nicht nur asiatische Kunstfilme, sondern auch kommerzielle vietnamesische Produktionen. So soll die Vernetzung und Entwicklung der vietnamesischen Filmindustrie vorangetrieben werden. Das DANAFF Talents-Programm hat bereits großes Interesse geweckt – über 350 Bewerbungen sind in beiden Kategorien eingegangen!

Co-Produktionsmöglichkeiten und Workshops

Ein spannendes neues Kapitel wird mit dem DANAFF 2026 aufgeschlagen. Hier werden Co-Produktionsmöglichkeiten für asiatische Filmprojekte eröffnet! Gemeinsam mit mehreren Organisationen und dem Französischen Institut in Vietnam wird das Programm, das vom 28. Juni bis 4. Juli 2026 stattfinden wird, jungen Filmemachern in Asien neue Türen öffnen. Ziel ist es, Networking und Kooperationen zu fördern, was in der Filmbranche von enormer Bedeutung ist.

Das Programm unterteilt sich in zwei Hauptkategorien: die „Südostasiatische Kategorie“ und die „Asien-Kategorie“. Letztere richtet sich an Filmemacher außerhalb der ASEAN-Region und bietet ihnen die Möglichkeit, am „DANAFF Project Market“ in Da Nang teilzunehmen. Hier können sie wertvolles Feedback von internationalen Experten erhalten. Und das Beste: Die ausgewählten Projekte haben die Chance, an einem Co-Produktionsmeeting mit dem Französischen Nationalzentrum für Kino in Paris teilzunehmen.

Ein Blick über den Tellerrand

Doch das ist noch nicht alles. Die Filmfestivals rund um den Globus sind ebenfalls in vollem Gange und zeigen die Vielfältigkeit der asiatischen Filmkunst. Zum Beispiel wird „The Rose: Come Back To Me“ von Eugene Yi das Houston Asian American Pacific Islander Film Festival eröffnen, während das What the Doc! International Documentary Film Festival in Thailand noch bis Ende Mai Dokumentarfilme entgegennimmt. Solche Veranstaltungen sind nicht nur Plattformen für Filmemacher, sondern auch eine Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, die oft im Schatten bleiben.

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Die Verbindung zwischen diesen Festivalkulturen und dem DANAFF ist klar: Es geht darum, Brücken zu schlagen – zwischen Kulturen, zwischen Filmemachern und zwischen Geschichten. Das DANAFF könnte sich also als eine Art Katalysator für zukünftige Kooperationen und kreative Projekte erweisen. Man darf gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen werden!